STADA stellt den Aussendienst in Frage
Wie bei FAZ.NET zu lesen ist, denkt der Generika-Hersteller STADA über den Abbau des Aussendienstes nach.
Das neue Gesundheitsgesetz macht Stada zu schaffen. Für 2007 zieht der Konzern Einbußen in zweistelliger Millionenhöhe in Betracht, sagte Stada-Vorstandsvorsitzender Hartmut Retzlaff der “Süddeutschen Zeitung” (SZ - Samstagausgabe). Erstmals denke Stada daher über den Abbau des Außendienstes nach.
Derzeit arbeiten 400 der 4.000 Mitarbeiter von Deutschlands drittgrößtem Hersteller von Nachahmermedikamenten hierzulande im Außendienst. “In drei Jahren sehe ich diese Außendienststärke nicht mehr”, sagte Retzlaff. Der Grund sei das seit Mai geltene Gesetz zur Dämpfung der Arzneimittelkosten (AVWG), das den Preiswettbewerb zwischen den Anbietern verschärft hat.
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Dass es auch gänzlich ohne Pharma-Aussendienst geht macht ALIUD bereits seit 20 Jahren vor.
Es sprengt sicherlich den Kostenrahmen, wenn Generikaunternehmen sich einen Aussendienst leisten. Über die Preisgestaltung der Produkte kann man die Ärzte auf anderen Wegen informieren und Ärztemuster bringt DHL billiger als jeder Pharmaberater.
